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Wie wird mein Online-Shop erfolgreich?

Veröffentlicht am 6 Jun 2024

Autor

Jennie verantwortet das E-Commerce Partner Marketing in DACH und arbeitet eng mit dem Partner Management Team zusammen. Als selbsternannter Payment-Nerd hat sie die gesamte Partnerlandschaft von Nexi im Blick und entwickelt gemeinsame Aktionen und Materialien rund um das Thema Payment von Nexi.

Nexi Roadshow: Drei E-Commerce Experten im Gespräch

Von der Startseite über die Produktseiten bis hin zum Checkout: Ein Online-Shop hat viele Komponenten, die alle ihre eigenen Tücken mit sich bringen. Auch über die eigentliche Website hinaus, muss sich ein Händler darüber Gedanken machen, wie er überhaupt Traffic auf diese bekommt. Was gibt es zu beachten? Welche Herausforderungen werden in den nächsten Jahren auf die E-Commerce Landschaft zukommen? Jamal Febo, Head of Product Success bei Nexi, Jan Meißner, Head of E-Commerce bei brandpfeil, und Lars Denzer, Business Development Manager bei Makaira, haben sich bei dem OMR-Festival in Hamburg zusammengetan, um genau diesen Fragen auf den Grund zu gehen und das Mysterium Online-Shop von allen Seiten zu beleuchten. Wir bringen Licht ins Dunkle.

 

Zeit ist kostbar

Jeder kennt es, keiner mag es. Wenn die Website, die man aufrufen will, ewig lädt, verlieren viele die Geduld und verlassen die Seite oder brechen den Vorgang komplett ab. Wenn es dabei nur um ein witziges Katzenvideo geht, ist das nicht weiter schlimm und sorgt für geringe Irritation. Geht es jedoch um den Einkauf in einem Online-Shop, sind die Folgen der langen Wartezeit und daraus folgendem Kaufabbruch um einiges ärgerlicher, sowohl für den Kunden als auch den Händler. Lars Denzer erklärt es so, dass eine schnelle Ladezeit zu den Top 3 der wichtigsten Punkte für eine Online Storefront zählt. „Die erste Seite sollte in unter einer Sekunde, optimalerweise in 0,6 Sekunden, geladen werden, sodass der Nutzer eine positive Erfahrung hat.“ Jamal Febo unterstützt dies: „Niemand mag lange in der Schlange stehen, das gilt auch für den Checkout.“ Außerdem sorgen zu viele Angaben und Fragen im Bezahlprozess auch dafür, dass Kunden ihren Einkauf hinterfragen und ihn gegebenenfalls abbrechen.

Die Lösung? Den Prozess so einfach und kurz zu gestalten wie möglich. Nur die notwendigsten Abfragen, im Idealfall gebündelt auf einer Seite, sodass diese nicht unnötig oft geladen werden muss. Hier können auch Neuheiten eingebaut werden, die diese Schritte noch weiter verkürzen. Nexi bietet beispielsweise das Turbo Selling an. Dank der Integration von Nexi in das Makaira System können die Händler ihren Kunden nun die Bezahlung auf der Produktseite anbieten. Alle Informationen und Angaben auf einer Seite: Das macht den Einkauf schnell und steigert die Conversion.

Die Produktseite: Was kaufe ich überhaupt?

In der Theorie ist diese Seite einfach und schnell gestaltet. Das Produkt muss beschrieben, durch Fotos bildlich präsentiert und per Kaufbutton in den Warenkorb hinzugefügt werden. Ganz so einfach ist die perfekte Umsetzung am Ende jedoch nicht. Lars Denzer erklärt: „Die Artikeldetailseite soll schlüssig und sehr gut beschrieben sein. Sie sollte hervorragende Bilder, die Verfügbarkeit, den Preis, die Lieferzeit und wenn möglich sogar schon die verfügbaren Zahlarten beinhalten.“ Diese Informationen müssen gleichzeitig visuell aufbereitet sein und idealerweise zum gesamten Designkonzept passen. Dies ist auch ein Teil der Herausforderungen, die es beim Erstellen einer Onlinepräsenz gibt. brandpfeil unterstützt Händler in dieser Hinsicht. Jan Meißner stellt die Arbeit der Agentur so dar: „Das erste Team unterstützt bei der Gestaltung, dem Design und der Konzeption der Online-Shops.“ So werden Händler auf die wichtigsten Details hingewiesen und gute Weichen für den zukünftigen Erfolg gestellt.

Der Checkout: schnell aber nicht hastig

„Wenn der Kunde beim Checkout ankommt, hat er bereits den größten Teil seiner Reise hinter sich. Er möchte gerne kaufen,“ betont Jan Meißner. Deswegen geht es in diesem Schritt eigentlich nur noch darum der Kaufentscheidung grundsätzlich nicht im Weg zu stehen und optimalerweise sie noch zu unterstützen. Das kann ein Händler sicherstellen, indem diese Seite technisch einwandfrei performt. Zum anderen gehören auch die entsprechenden Zahlungsarten dazu. Jamal Febo rät: „Man muss ich im Klaren sein, dass es ein Überangebot von Zahlarten gibt. Deswegen muss man sich fragen: Welche Zahlarten machen Sinn?“ Er macht auch deutlich, dass ein Online-Shop nicht alle verfügbaren Zahlungsmethoden braucht und auch nicht haben sollte. Welche Arten relevant sind, ist von der Region und der durchschnittlichen Warenkorbgröße abhängig. Auch die Zielgruppe spielt eine Rolle.

In den kommenden Jahren sehen die Experten die Herausforderung darin, am Ball der Zeit zu bleiben. Es gibt viele neue Zahlungsarten, die den Markt erobern, aber da das Überangebot keine Option ist, muss sich der Händler eingehend damit beschäftigen, welche Zahlungsmethoden er anbieten sollte. Außerdem ist der Markt, vor allem in Deutschland, sehr fragmentiert. Deswegen sollte die Einfachheit im Vordergrund stehen. Jamal Febo formuliert es so: „Stichwort Simplicity. Dahin geht der Trend.“

Marketing Herausforderungen

Wenn der Online-Shop optimiert ist, die richtigen Zahlungsarten ausgewählt und integriert sind und die Artikeldetailseite alle wichtigen Informationen enthält, steht der Händler vor einer erneuten Herausforderung: dem Marketing. Jan Meißner betont, dass das Angebot als Startpunkt für das Marketing gelten sollte. Welches Produkt verkauft man zu welchem Preis? Darauf basierend wird dann die Marketing-Strategie formuliert. Wie auch beim Checkout gilt hier: Der richtige Mix macht den Unterschied. Performance Marketing, Suchmaschinenoptimierung, E-Mail-Marketing: Die Auswahl ist groß, aber der Händler muss anhand seiner Zielgruppe entscheiden, welche Kanäle für das eigene Geschäft Sinn ergeben.

Was gibt es in diesem Bereich für neue Herausforderungen? Die sozialen Medien. Social Media für die Vermarktung des Online-Shops zu nutzen ist ein Phänomen der jüngeren Zeit. Die Kürze der Zeit ändert jedoch nichts an der Effektivität. Lars Denzer sieht diesen Marketingkanal als echten Game-Changer. Dieser wird allerdings noch nicht vollends genutzt. Größere oder etablierte Händler lassen die Social Media Vermarktung eher links liegen und beharren auf die altbewährten Methoden. „Da tun sich kleiner, jüngere Händler, die mit dem Medium vertraut sind, einfacher,“ erklärt Lars Denzer. Diese Neuheit zu akzeptieren und in die Geschäftsstrategie aufzunehmen, sollte von Online-Händlern dringend angegangen werden.

Viele Herausforderungen mit einer Lösungsstrategie: Einfachheit

Im Gespräch der drei Experten wurden viele Neuheiten und Challenges besprochen. Eines wird schnell klar: Der Arbeitsalltag von Online-Händlern ist kein einfaches Unterfangen. Umso wichtiger ist es deswegen den Prozess so einfach wie möglich zu gestalten und mit der Hilfe von guten Partnern die Komplexität abzugeben. So wird ein Online-Shop zum Erfolg.

Ihr wollt mehr über die Angebote für Händler von Nexi erfahren? Diese findet Ihr hier. Und wenn Ihr mehr über uns, die Nexi Generation, erfahren wollt, klickt gerne hier!

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